Bei einem Keilrahmen handelt es sich klassischerweise um eine Holzkonstruktion, die benötigt wird, um darauf eine Leinwand zu spannen. Der Rahmen besteht aus vier Leisten aus Weichholz, zum Beispiel Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer. Wichtig ist, dass das Holz gut abgelagert ist, bevor es verarbeitet wird, damit sich der Rahmen später nicht verschiebt oder gar bricht. Die Enden der Keilrahmenleisten sind mit Zapfen und Nuten versehen, die einfach zusammengesteckt werden. Auf den montierten Keilrahmen wird das Leinwandbild anschließend gespannt und auf der Rückseite befestigt. Um die Spannung der Leinwand zu erhöhen, können in die Eckverbindungen Keile eingesetzt werden.
Kleinere Rahmen bestehen aus Leisten in unterschiedlicher Profilbreite und –tiefe. Bei größeren Formaten werden noch extra Verstrebungen eingesetzt. Es ist möglich, mit Hilfe des Keilrahmens selbst eine Leinwand zu spannen. Im Handel werden jedoch auch bereits bespannte Keilrahmen zu moderaten Preisen angeboten. Viele Hobbykünstler, aber auch professionelle Maler bevorzugen diese Keilrahmenform, denn die Leinwand kann ohne vorbereitende Arbeiten bemalt werden.
Neuerdings sind nicht nur Keilrahmen aus Holz, sondern auch aus Aluminium-Profilen erhältlich. Die Alu-Keilrahmen lassen bedeutend größere Formate zu, zum Teil sogar bis zu sechs Metern Seitenlänge. Der Keilrahmen gehört zu den Bilderrahmen. Er ist sehr häufig in Rechteck- oder Quadratform gefertigt, kann allerdings auch andere Formen aufweisen.
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